Donnerstag, 4. März 2021

Bald geht es nach Tolois

 



Ich hatte euch ja erzählt, dass ich zwischen verschiedenen Titeln für den ersten Band der Zaubermacher schwanke, und ihr habt mir daraufhin eure Favoriten genannt, wodurch ich viele wichtige Erkenntnisse gewonnen habe. Vielen Dank dafür!


Hätte ich den beliebtesten Titel ausgewählt, wäre es „Das Summen der Zeit“ geworden. Ich mag diesen Titel auch sehr gern und vielleicht wird ein späterer Band so heißen. Aber zum Klappentext, zum Inhalt des Buches und zu seiner Tonart hätte es nicht so richtig gepasst, weswegen ich mich dagegen entschieden habe. Mein damaliger Favorit „Die smaragdgrüne Sardelle“ hat das Publikum gespalten, die einen fanden es lustig und schön grün (zu denen gehöre ich auch), die anderen fanden es zu verrückt oder erklärten zu Recht, dass der Bezug zum Klappentext fehlt.


Als ich schließlich das Cover für das Taschenbuch fertiggestellt habe (ihr seht es auf dem Bild), war schnell klar, dass der Titel „Meister & Sinn“ nicht nur inhaltlich goldrichtig ist, sondern auch grafisch am besten passt. Der Titel ist zwar nicht auffallend originell, schrill oder farbenfroh, aber er spiegelt am besten den Grundkonflikt der Geschichte wider. Solltet ihr das Buch eines Tages lesen, werdet ihr bestimmt verstehen, was ich damit meine.


Mittlerweile nähert sich der Überarbeitungsprozess seiner Vollendung und ich hoffe, dass das E-Book Ende März erscheinen kann. Meine Aufregung ist schon entsprechend groß … Das Taschenbuch wird ein paar Wochen länger brauchen, aber ich denke, Mitte April müsste es so weit sein. Vielen Dank, dass ihr das Buch mit so großer Freude erwartet – was täte ich nur ohne euch <3!


Meister & Sinn (Die Zaubermacher 1), aktueller Klappentext:


„Ihr müsst nicht alles können. Es reicht, wenn ihr ein einziges Wunder beherrscht.“


Nur die besten Schüler der Welt bekommen eine Lehrstelle im angesagten und mächtigen Zauberei-Unternehmen „Meister & Sinn“ in Tolois. Daher kommt es einem Skandal gleich, dass in diesem Winter auch vier Magie-Anfänger aus Finsterpfahl zu den Auserwählten gehören. Wollen Breik und seine Freunde das erste Halbjahr überstehen, müssen sie dringend herausfinden, wie man Wunder aufspürt und erobert. Oder wie man es überlebt, selbst ein solches Wunder zu sein.

Donnerstag, 11. Februar 2021

Meister & Sinn

 

Was gibt es Neues von den Zaubermachern? 95 % der Rohfassung sind geschrieben – das sind 84.000 Wörter. Der Rest wird hoffentlich bald fertig sein und wenn sich bei der Überarbeitung keine Abgründe auftun, kann das Buch im April oder Mai erscheinen. Dass die Reihe „Die Zaubermacher“ heißen soll, steht mittlerweile fest, aber der Titel des ersten Bandes wechselt ständig. Momentan lautet er „Die smaragdgrüne Sardelle“, aber es waren auch schon „Der Bucklige von Tolois“, „Das Summen der Zeit“, „Der Grünblüter“, „Das Erbe der Lilli Sinn“, „Das Schlüsselgeheimnis“, „Meister & Sinn“ oder einfach nur „Breik“ im Gespräch. Der Ort auf dem Foto spielt in der Geschichte übrigens eine wichtige Rolle. Und damit ihr wisst, worum es überhaupt geht, kommt hier noch ein Klappentext-Entwurf:


Die Zaubermacher, Band 1:


In einer Zeit, in der die Magie schwindet und immer mehr Menschen Instrumente brauchen, um zu zaubern, ist die Instrumente-Schmiede „Meister & Sinn“ das mächtigste magische Unternehmen der Welt. In einem strengen Verfahren werden Jahr für Jahr die Lehrlinge ausgewählt, die bei den Zaubermachern in Tolois anfangen dürfen. Es sind ausnahmslos Eliteschüler – oder halt … diesmal nicht. Denn aus dubiosen Gründen treten in diesem Winter auch ein paar Zauberei-Anfänger aus der Finsterpfahler Provinz bei „Meister & Sinn“ an. Niemand erwartet, dass die Außenseiter das erste Halbjahr überstehen, am wenigsten sie selbst. Aber wer weiß? In Tolois schlummern viele Geheimnisse und wer nur eins davon lüftet, kann womöglich beim Spiel der ganz Großen mitmischen.


Ein All-Age-Fantasy-Abenteuer, das in Amuylett spielt und ein halbes Jahr nach dem Ende der Sumpfloch-Saga beginnt.

Montag, 21. Dezember 2020

Die Zaubermacher von Tolois


Seit dem Sommer habe ich mir bewusst Zeit genommen, um neue Romanideen zu entwickeln und herauszufinden, was ich schreiben will. Ich hatte immer die Vorstellung, dass der nächste Roman in unserer Realität spielen soll bzw. an mysteriösen Orten, die darin versteckt sind. Das Projekt, das lange Zeit mein Lieblingsprojekt war, werde ich vielleicht eines Tages weiterschreiben, aber die Rädchen in meinem Hirn drehten sich eher widerwillig bei der Entwicklung der Handlung.

Anfang November kam mir dann eine konkrete Idee zu einer Geschichte, die ich im Nachwort zur Sumpfloch-Saga erwähnt habe. Allerdings nahm sie eine ganz andere Gestalt an als ursprünglich geplant. Einfach nur um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, ins Amuylett der Gegenwart zurückzukehren, habe ich kurzentschlossen losgeschrieben und bin dabei aufgeblüht. Etliches von dem, was ich mit den anderen Geschichten sagen wollte und wofür ich keine Worte gefunden habe, purzelte mir plötzlich in fertigen Szenen in den Sinn. Also habe ich fleißig weitergeschrieben und wenn mein Enthusiasmus anhält, könnte im Frühjahr der erste Teil einer neuen Amuylett-Serie erscheinen.


Anbei seht ihr den Coverentwurf mit dem Arbeitstitel „Die Zaubermacher“. Die Reihe beginnt ca. ein halbes Jahr nach dem Ende der Sumpfloch-Saga und handelt von vier Finsterpfahler Schülern, die es nach Tolois verschlägt. Mir gefällt, dass ich auf diese Weise einen Blick auf die Zeit „danach“ werfen und nach meinen Lieblingen Ausschau halten kann. Einige tauchen am Rande auf (oder mischen auch indirekt mit), doch die eigentliche Geschichte gehört den neuen Charakteren – vor allem dem Ich-Erzähler mit Hufen, Hörnern und einem Buckel sowie dem Mädchen, das von sich behauptet, es habe mal eine ganze Nacht lang mit Hanns von Fortinbrack Tinker-Taiming gespielt.


Und nun verabschiede ich mich in die Weihnachtszeit. Ich wünsche euch von ganzem Herzen das Allerbeste – bleibt gesund, behaltet die Hoffnung und hört am besten nie auf, an Wunder zu glauben <3. Eure Halo


Donnerstag, 12. November 2020

Leuchtende Samenkörner


Das Licht war günstig und die Haarfarbe frisch, also habe ich ein paar aktuelle Fotos gemacht, auf denen ausnahmsweise verborgen bleibt, dass ich im letzten Monat ein halbes Jahrhundert alt geworden bin. Ansonsten übe ich mich gerade darin, ein wahrer Zauberer zu sein (oder zu werden), und schmeiße schreibtechnisch mit leuchtenden Samenkörnern um mich, in der Hoffnung, dass daraus fantastische Bücher wachsen. Mein Lieblingsbuchprojekt, von dem ich euch das letzte Mal erzählt habe, ist noch nicht so, wie ich es haben möchte, und andere Ideen scheinen bisweilen verlockender. Und so bin ich damit beschäftigt, Rezepturen auszuprobieren und zusammenzumixen, um den richtigen Farbgefühlston zu finden. Mein Schreibuniversum wandelt sich, ich denke viel nach und unternehme Reisen im Maria-Stil, immer wieder in die Niemandsländer und zurück. Bis es so weit ist und ich aus den Regalen der Zeiten-Bibliothek die absolut richtige, komplette nächste Geschichte fische, wünsche ich euch viele Glücksmomente und persönliche Wunder, die euch aufbauen in diesen schwierigen Tagen. Möge der Winter trotz allem kaminfeuerwarm und knisterbunt werden <3!




 

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Mit Taim zu den Sternen


Oh, wie wundervoll liest Robert Frank dieses Hörbuch! Gerade konnte ich zum ersten Mal reinhören und habe gleich eine Gänsehaut bekommen. Taim und Meister Tatz sind zum Leben erwacht - vielen, vielen Dank dafür an Audible und Robert Frank! Falls es euch interessiert - bei Audible und Amazon sind Hörprobe und Hörbuch ab heute erhältlich:

https://www.amazon.de/TAIM-Weg-weißen-Tigers-Sumpfloch-Saga/dp/B08KFF7PVH

https://www.audible.de/pd/TAIM-Der-Weg-des-weissen-Tigers-Hoerbuch/B08KFCQB9J


Donnerstag, 24. September 2020

Sommerstille und Aussicht auf Tiger

 



Fast zwei Monate sind seit meinem letzten Post vergangen – ihr fragt euch womöglich, was ich die ganze Zeit getrieben habe. In diesem Sommer habe ich bewusst etwas stiller gelebt und währenddessen Ideen in meinem Kopf herumgetragen, um sie wachsen zu lassen. Ich habe auch etliche Buchanfänge geschrieben und einer davon hat es mir besonders angetan, sodass ich gleich mehrere Versionen davon geschrieben habe. Seit ich die richtige gefunden habe, schreibe ich mit einer lange nicht mehr gespürten Leichtigkeit und Begeisterung weiter. Ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so. Zurzeit spaziere ich auch viel am Meer entlang oder durch die hübschen Waldgebiete einer holländischen Insel. Leider neigt sich unsere Zeit hier dem Ende zu, zu Hause locken Quarantäne und Test. Aber da ich sowieso vorhatte, mich mit meiner neuen Geschichte zu beschäftigen, ist das nicht weiter schlimm.


Eine schöne Neuigkeit habe ich noch: Am 8. Oktober soll das Hörbuch von „Taim – Der Weg des weißen Tigers“ bei Audible erscheinen, gesprochen von meinem absoluten Wunschsprecher Robert Frank. Ich war ja immer sehr skeptisch, was Hörbücher angeht, selbst mein erstes eigenes Hörbuch „Aschenkindel“ war mir nicht geheuer. Dann habe ich 2017 Sam Feuerbachs „Totengräbersohn“ gehört, interpretiert von Robert Frank, und seine hintersinnige, spannende und lustige Version der Geschichte hat mich von meinen Hörbuchaversionen geheilt. Mir wurde klar, wie lebendig die Worte durch einen Sprecher werden können. Als bald darauf die Vertonung der Sumpfloch-Saga anstand, war ich überglücklich, in Anne die ideale weibliche Stimme für die Saga gefunden zu haben. Da „Taim“ größtenteils männliche Protagonisten hat, kam nun bei meinem sechzehnten Audible-Hörbuch zum ersten Mal eine männliche Stimme zum Einsatz. Ich freue mich sehr, dass Robert Frank den Auftrag angenommen hat und bin immens gespannt auf das Ergebnis.


Am Ende will ich euch noch einmal für eure Rückmeldungen zu Aschenkindel 2 danken: Aufgrund eurer Ermutigung möchte ich gerne einen dritten Teil der Geschichte schreiben, was ich aber vermutlich erst im Laufe des nächsten Jahres in Angriff nehmen kann (weil: ich schreibe ja gerade etwas anderes :-D). Aschenkindel 1 hat übrigens vorgestern als erstes von all meinen Büchern die 1000-Bewertungen-Grenze bei Amazon erreicht. Auch dafür bin ich euch sehr dankbar <3.


Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbst!









Mittwoch, 29. Juli 2020

Hörbücher, Taschenbücher und die Macht der Klicks



Ich bin ganz überrascht, wie schnell Audible und die Sprecherin Sabina Godec gewesen sind: Das Hörbuch von Aschenkindel 2 ist da! Es ist für ein halbes Guthaben verfügbar bzw. kostet momentan nur 4,99 EUR für Hörer ohne Abo. Für diejenigen, die bereits das Ebook gekauft haben, ist der Preis wahrscheinlich nur 2,95 EUR – aber da Whispersync for Voice noch nicht aktiviert ist, kann es zwei, drei Tage dauern, bis man dieses Angebot wahrnehmen kann. Hier ist schon mal der Link:


https://www.amazon.de/dp/B08DQZBR9S/ref=tmm_aud_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr


Wie ihr auf dem Foto seht, sind heute Morgen auch die Taschenbücher, die signiert werden sollen, bei mir eingetroffen. Damit werde ich jetzt eine Weile beschäftigt sein :-D. Vermutlich gehen die Bücher dann Anfang der nächsten Woche zurück an den Drachenmond-Verlag, der sie dann an euch verschicken wird. Bis die frisch gedruckten Bücher im Handel angekommen und verfügbar sind, vergehen wahrscheinlich auch noch ein paar Tage, aber Anfang August müsste es dann so weit sein.


Bei der Gelegenheit möchte ich mich sehr, sehr herzlich für eure Rezensionen und das wunderschöne Feedback zu Aschenkindel 2 bedanken. Wann immer ich lese, dass euch das Buch gefallen hat, geht mir das Herz auf!


Noch eine kleine Anmerkung: Auf Amazon könnt ihr beurteilen, ob ihr eine Rezension hilfreich gefunden habt – es gibt da eine Schaltfläche unterhalb der Rezension. Obwohl es bei 127 Rezensionen glücklicherweise nur eine 1-Stern-Rezension gibt, wird sie allen Käufern als Erstes angezeigt, da sie sich offenbar großer Beliebtheit erfreut. Verrisse sind einfach am interessantesten zu lesen, ganz gleich, ob die darin vorgebrachten Mängel nun auf einem eher subjektiven Urteil beruhen oder nicht. Solltet ihr also die beliebteste positive Rezension hilfreicher finden als die 1-Stern-Rezension würde ich mich über einen Hilfreich-Klick freuen. Muss aber nicht sein, ich kann auch gut damit leben, dass der Verriss an oberster Stelle prangt. Am wichtigsten ist für mich die Gesamtwertung und das Gefühl, dass ihr die Geschichte geliebt habt, was mehrheitlich der Fall zu sein scheint, und das macht mich sehr glücklich 💖!