Donnerstag, 23. Mai 2019

Nicht mehr lange ...



Neulich dachte ich: Wie quälend muss es doch sein, den neunten Band zu lesen, wenn man nicht weiß, wie er ausgeht. Ich würde mir tausend Seiten lang große Sorgen machen … Aber nun ja, das nennt man dann wohl Spannung. Ihr möchtet sicher wissen, ab wann ihr euch lesend quälen dürft. Wenn ich nicht noch mal krank werde (das hat mich diesen Monat fast zwei Wochen gekostet), erscheinen die E-Books zu diesen Terminen:

Die wahren Zauberer (Die Sumpfloch-Saga 9.1) – 15. Juni 2019

Jenseits der Niemandsländer (Die Sumpfloch-Saga 9.2) – 19. Juli 2019

Die Print-Ausgaben erscheinen jeweils ein paar Tage später; zunächst im alten Layout über Amazon und zwei Monate danach im neuen Layout über alle Buchhändler.

Ich sitze zurzeit am Feinschliff und bin wirklich sehr glücklich mit dem Abschluss der Geschichte. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Handlung rein theoretisch auch einen zehnten Band zulässt. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, ihn jemals zu schreiben, weil mich dieser hier schon an den Rand meiner Kräfte gebracht hat. Andererseits ist es ein schönes Gefühl, es theoretisch tun zu können, falls mich das große Heimweh packt. Wahrscheinlicher ist aber, dass es Geschichten über einzelne Figuren aus der Zeit danach geben wird oder eine neue Serie über eine Kaufmannsfamilie, die ich schon eine ganze Weile im Kopf habe. Und neue Märchen. Und … Wir werden sehen.

Ich danke euch vielmals fürs Warten! Noch dreieinhalb Wochen, dann geht es los.

Freitag, 19. April 2019

Letzter Aufruf für die alten Taschenbuch-Ausgaben von Band 4 und Band 5 – sie werden am 25. April aus dem Handel verschwinden, um den neuen Ausgaben, die ihr auf dem Bild seht, Platz zu machen. Die Überarbeitung von Band 9 macht Fortschritte, mittlerweile gibt es auch einen Titel für Band 9.2 – er wird aller Voraussicht nach „Jenseits der Niemandsländer“ heißen. Ich hoffe, ihr genießt das schöne Wetter. Ich wünsche euch frohe Ostertage!


Samstag, 6. April 2019

Ende der Rohfassung


Nach 2 Millionen Zeichen, knapp 300.000 Wörtern und zwölf nervenaufreibenden Monaten habe ich gestern den letzten Satz der Rohfassung von Band 9 geschrieben und bin währenddessen zu meiner eigenen Überraschung ziemlich heftig in Tränen ausgebrochen. Heulend, schlotternd und gleichzeitig lachend über meinen Gefühlsausbruch saß ich da und konnte es nicht fassen, dass die Geschichte zu einem Ende gekommen ist. Zu einem Ende, das mir gefällt und mit den richtigen Sätzen und Wörtern ausklingt.

Ich habe im November 2017 nach einer Schreibpause von drei Monaten mit diesem Buch angefangen, kam aber nicht richtig hinein und habe dann viereinhalb Monate lang an einer gescheiterten Aschenkindel-Fortsetzung und einem gelungenen Froschröschenroman gearbeitet. Im Sommer 2018 habe ich mich dann wieder ganz auf Band 9 konzentriert und abwechselnd geschrieben und gelöscht, geschrieben und gelöscht. Erst im August habe ich den richtigen Faden aufnehmen können und ab da ist die Geschichte gewachsen. Allerdings wurde ich beim Schreiben immer wieder ausgebremst von einem überwältigenden Gewirr aus Handlungselementen in meinem Kopf, plötzlicher Denklähmung, Schreib-Lampenfieber, Abschiedssentimentalität und der großen Sorge: Werde ich das hinbekommen? Das erklärt meine Ergriffenheit beim Schreiben des letzten Satzes (und jedes Mal, wenn ich die letzten Absätze lese, geht es von vorne los).

Ich darf jetzt noch einmal wesentlich befreiter nach Amuylett zurückkehren (bzw. noch ziemlich viele Male, bis alles stimmt). Wenn für mich der Vorhang fällt, geht er für euch auf – im besten Fall Ende Mai für Teil 1. Es sollte nicht zu viel Zeit bis zum Erscheinen von Teil 2 vergehen, weil man in der Pause, fürchte ich, äußerst unbequem in der Luft hängt. Andererseits werde ich auch hier noch mal ein bis zwei Monate für die Überarbeitung brauchen. Wenn keine Katastrophen passieren, könnt ihr also in diesem Sommer mit beiden Teilen rechnen. Ich halte euch auf dem Laufenden und bis dahin vergieße ich noch ein paar Tränen des Abschiedskummererleichterungsglücks und freue mich, in euch die allerbesten Weggefährten gefunden zu haben. Noch einmal vielen Dank für eure Geduld!

Mittwoch, 3. April 2019

Kinder auf Reisen




Ich bin mit einer (fast) fertigen Rohfassung aus dem Urlaub zurück – ein halbes Kapitel fehlt noch. Das Schöne ist, dass ich noch nicht aus Amuylett verschwinden muss, wenn ich fertig bin, sondern noch einmal – mit viel weniger Druck – darin eintauchen darf, um den bisher längsten aller Sumpfloch-Bände zu überarbeiten. Mehr dazu, wenn ich das halbe Kapitel hoffentlich in ein paar Tagen beendet habe!

Der erste Band der neuen Sumpfloch-Saga-Taschenbuch-Ausgabe ist mittlerweile bestellbar. Band 2 und 3 habe ich gestern bei BoD in Auftrag gegeben – sie müssten in zwei Wochen auch bestellbar sein, allerdings sind die Lieferzeiten am Anfang immer etwas länger.

Bei den Hardcover-Bänden gibt es leider einen Rückschlag: Nachdem die Testbände, die ich bestellt hatte, Probleme mit der Bindung aufgewiesen haben, lege ich das Projekt erst mal auf Eis. Mir ist das Risiko momentan zu groß, dass die teuren Bücher Mängel haben könnten, deswegen verschiebe ich das Projekt. Aufgehoben ist es noch nicht, zumal die Bücher wirklich sehr schön aussahen.

Dafür hoffe ich, dass ihr Band 9.1 („Die wahren Zauberer“) und Band 9.2 (ich habe noch keine Ahnung, wie der heißen wird) bald in euren Händen halten könnt. Zurzeit peile ich Mitte bis Ende Mai für den ersten Teil an. Ich habe einen sehr schönen Japan-Fotokalender dieses Jahr und unter jedem Bild steht ein Spruch. Der von April lautet: „Schicke das Kind, das du liebst, auf Reisen!“ Ein kluger Satz mit vielen Bedeutungen. Ich musste natürlich sofort an mein Buch denken. Ich hoffe, ich kann es bald auf Reisen schicken, obwohl mir der Abschied sehr schwer fallen wird <3!

PS: Ihr könnt den ersten Band bei jedem Online-Buchhändler und auch in „echten“ Buchhandlungen bestellen. Bei Thalia.de kostet das Buch 7,90 EUR ohne Versandkosten. Amazon verlangt momentan Gebühren für den Versand, ich hoffe, das ändert sich noch.

PPS: Die alten Ausgaben von Band 4, 5 und 6 werden Mitte bis Ende April aus dem Amazon-Sortiment verschwinden.



Mittwoch, 27. März 2019

Froschröschen - die Katzen-Edition




Die streng limitierte Katzen-Edition oder: Achtung, die Katze schreibt mit! Es ist passiert und manche von euch haben sich vielleicht schon gewundert, warum das Wort „Waisenkinder“ in der neuen Froschröschen-Drachenmond-Ausgabe auf Seite 116 „Waisenmjknnnnnnnnuzghkinder“ heißt. Des Lösungs Rätsel: Die Katze der Verlegerin hatte den Wunsch, an einem Buch mitzuschreiben, was ihr tatsächlich gelungen ist, indem sie in einem unbeobachteten Moment auf die Tasten des Laptops getapst ist. Nach dem ersten Schreck bin ich nun richtig stolz: Ich habe ein Buch geschrieben, in dem sich eine Katze verwirklicht hat! Und ihr genialer Beitrag „Waisenmjknnnnnnnnuzghkinder“ ziert nun die erste Froschröschen-Auflage und ist käuflich erhältlich. Ich weiß nicht, wie viele von Katzen geschriebene Taschenbücher es auf der Welt gibt. „Froschröschen – Das wahre Märchen“ ist jetzt eines davon. Und das passt auf jeden Fall gut zu Amuylett! An dieser Stelle noch mal vielen Dank an die Leserin, die mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hat und sich spontan gewundert hat, ob Rosalie jetzt auf einmal einen Schaden an der Zunge hat, den sie zuvor überlesen hatte. Für wahrscheinlicher hielt sie es aber, dass jemand eingeschlafen und mit dem Kopf auf die Tastatur gekippt ist, und hat mich zum Glück kontaktiert, um Klarheit zu bekommen. Über die Schlaf-These habe ich sehr gelacht. Die Verlegerin konnte den Fall schließlich aufklären, da ihre Katze solche Versuche schon mehrfach gestartet hat. Diesmal war er von Erfolg gekrönt.