Donnerstag, 25. Januar 2018

Wahre Zauberer


So könnte der letzte Sumpfloch-Band heißen und so könnte er aussehen. Und da er sich nun doch recht stark von den beiden achten Bänden absetzt, werde ich ihn eventuell als neunten Band herausgeben. Das passiert hoffentlich noch dieses Jahr und am liebsten im Sommer. Die Idee mit dem Sommer entbehrt allerdings jeder realistischen Grundlage, denn ich rechne mit einer Buchlänge von ca. 600 Seiten. Ich habe neulich nachgerechnet: Für Band 6, der immerhin 730 Seiten hat, habe ich viereinhalb Monate gebraucht – inklusive Überarbeitung. Keine Ahnung, wie ich das vor vier Jahren geschafft habe. Am besten wünscht ihr mir, dass ich mein altes Schreibtempo wiedererlange und dann sehe ich, was ich bewerkstelligen kann :-D.

Sonntag, 21. Januar 2018


Gestern habe ich meine Schwester in Augsburg besucht und wir haben DER TÜR mal wieder einen Besuch abgestattet. Außerdem haben wir endlich Star Wars VIII angesehen und festgestellt, dass uns diese kleinen Füchse im Rebellenversteck sehr bekannt vorkamen. Irgendwann wird es heißen, ich hätte sie zum Vorbild für die Flimmerfüchse genommen, aber ihr könnt es bezeugen: Die Flimmerfüchse gab es vor den Kristallfüchsen. Vermutlich sind sie über ein paar Welten hinweg miteinander verwandt. Apropos über ein paar Welten hinweg - Anna Persephone wird im nächsten Band eine größere Rolle spielen. Und nein, sie wird keine Tür zwischen Amuylett und Lettimur öffnen. Aber es könnte sein, dass sie ihre Heimat wiedersieht ...


Montag, 15. Januar 2018

Berge, blaue Notizbücher und Sinnsprüche


Nach einer glücklichen Woche des Auf- und Durchatmens in den tief verschneiten Schweizer Bergen sitze ich nun wieder am Schreibtisch und schreibe mein blaues Notizbuch voll, das ich seit Band 8.1 benutze, um meine Gedanken für den Abschluss der Sumpfloch-Saga zu sortieren. Dabei begebe ich mich weit über die Grenzen Amuyletts und Lettimurs hinaus und mir ist jetzt schon klar, dass einige Figuren und Handlungen nicht in das Buch hineinpassen werden. Sie sollen nicht zu kurz kommen, werden aber ihren Platz erst in späteren Geschichten finden. Im (vorerst) letzten Band geht es ums große Ganze. Und das ist sehr groß! Wann immer ich mich damit beschäftige, werde ich sehr aufgeregt. Die wesentlichen Stichwörter in meinem blauen Notizbuch von heute sind:

„Wege zwischen den Welten“ – „Die wahren Zauberer“ – „It becomes real“

Was es sonst noch zu berichten gibt: Anne Düe sitzt diese Woche Tag für Tag im Studio, um für Audible.de „Feuersang und Schattentraum“ einzusprechen. Drückt ihr die Daumen, dass ihre Stimme durchhält. Sie hat noch Hunderte von Seiten vor sich (das Buch ist wirklich lang, wenn man es vorlesen muss) und ist mit Begeisterung dabei. Noch eine Info zu den Hörbüchern: Band 1, 2 und 3 sind momentan alle per Whispersync-for-Voice zu haben. Das heißt, wer das E-Book regulär für seinen Kindle gekauft hat, bekommt die ersten drei Hörbucher zurzeit zum Sonderpreis von jeweils 2,95 EUR.

Und jetzt erzähle ich euch noch, dass die hübschen Schweizer Holzhäuser in dem Alpendorf, in dem wir waren, mit Sinnsprüchen geschmückt waren. Einer davon ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Er lautete: „Im Glück nicht stolz, im Leid nicht klein, den Frieden lieben, den Kampf nicht scheuen.“ An der Umsetzung arbeite ich noch, aber für die Akteure der Sumpfloch-Saga trifft er auf jeden Fall zu!

PS: Nein, ich weiß leider noch nicht, wann das Buch fertig sein wird – aber danke, dass ihr mich immer wieder fragt <3!

Freitag, 29. Dezember 2017

Nixengold und Zeitlosigkeit


Erst einmal kurz und bündig: Das Hörbuch von „Nixengold und Finsterblau“ ist erschienen! Den Link dorthin findet ihr am Ende des Posts. Außerdem wollte ich euch erzählen, dass ich in den letzten Tagen einige Leserpost beantwortet habe (leider noch nicht alle). Auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf ein Zitat von Gerald aus Band 7.1 gestoßen, das nicht nur erklären könnte, warum uns Gedanken aus einem Buch so seltsam vertraut vorkommen können, sondern das auch sehr gut zum bevorstehenden Jahreswechsel passt. Denn während wir die Jahre zählen und scheinbar als Einzelkämpfer durch die Zeit wandern, übersehen wir doch oft, dass wir alle denselben Ursprung und dieselbe Zukunft haben und dass womöglich beides, der Ursprung und die Zukunft, zeitlos sind. In diesem Sinne wünsche ich auch allen ein unendlich glückliches 2018 <3. Und hier kommt das Zitat von Gerald:

„Manchmal denke ich, dass Marias Spiegelwelt auf irgendeine Weise mit der Fantasie aller lebenden Wesen verbunden ist. Und vielleicht vergeht dort, wo die geistigen Bilder herkommen, keine Zeit. Was wir morgen träumen oder längst verstorbene Menschen einmal gedacht oder gefühlt haben, existiert dort gleichzeitig. So wäre es möglich, dass die Bücher in der Spiegelwelt etwas beschreiben und abbilden, das schon lange vergangen ist oder erst in einer fernen Zukunft geschehen wird.“

Das neue Hörbuch findet ihr hier:

„Mondpapier und Silberschwert“ ist bereits eingesprochen und vorbestellbar; es erscheint voraussichtlich am 25.1.2018.

Freitag, 22. Dezember 2017

Magikalischer Erzabbau


Schreiben ist ein bisschen wie der Abbau von magikalischem Erz. Manchmal muss ich nur mit einem Hämmerchen gegen eine Felswand klopfen und schon fällt mir mehr magisches Geröll entgegen, als ich verarbeiten kann. Und manchmal schlage ich tagelang auf die Wände ein und sammle mühsam Gramm für Gramm, bis ich endlich ein paar passable zauberhafte Sätze angesammelt habe. Letzteres ist zurzeit bei Aschenkindel 2 der Fall: Ich habe jetzt ungefähr ein Viertel des Buches geschrieben. Die bestehenden Kapitel gefallen mir sehr gut und ich halte sie für gelungen, aber ich habe jedes einzelne mindestens fünfmal geschrieben, denn ich musste sehr nach der Geschichte suchen.

Ich weiß längst eine Menge über Claerie, Yspér, die gute Fee, die Stiefschwestern, Claeries Eltern und Yspérs Zwillingsbruder (und seine heimliche Liebe), aber die widerspenstige Geschichte setzt sich andauernd hin, statt zu springen und zu tanzen, und ich muss sie wüst antreiben, damit es vorangeht. Wenn ich so weitermache, wird die Wintergeschichte irgendwann im Hochsommer fertig und der letzte Teil der Sumpfloch-Saga bleibt auf der Strecke. Ich habe daher beschlossen, Aschenkindel 2 einige Monate auf die Seite zu legen, um herauszufinden, ob ich gerade an der komplett falschen Stelle grabe. Stattdessen werde ich mich intensiv um den letzten Teil der Sumpfloch-Saga kümmern, der sich weniger bockig gebärdet und mich hartnäckig ruft, wann immer ich ihm den Rücken zukehre (recht so!).

Im neuen Aschenkindel-Band ist viel von der „Längsten Nacht“ die Rede, der Wintersonnenwende, die in Amberling wie Weihnachten gefeiert wird; unsere längste Nacht des Jahres ist heute Morgen vorüber, wir bewegen uns also wieder auf das Licht des Sommers zu. In meinem Fall leider ohne einen neuen Aschenkindel-Band im Gepäck, aber dafür mit frischer Begeisterung für den magikalischen Erzabbau. In diesem Sinne wünsche ich euch eine frohe Weihnachtszeit mit stillen Momenten im Trubel, in denen euch sichtbar oder unsichtbar kleine Wunder in den Schoß fallen, winzige Steine oder große Brocken mit magikalischer Wirkung, die euer Leben verzaubern <3!