Gestern habe ich meine Schwester in Augsburg besucht und wir haben DER TÜR mal wieder einen Besuch abgestattet. Außerdem haben wir endlich Star Wars VIII angesehen und festgestellt, dass uns diese kleinen Füchse im Rebellenversteck sehr bekannt vorkamen. Irgendwann wird es heißen, ich hätte sie zum Vorbild für die Flimmerfüchse genommen, aber ihr könnt es bezeugen: Die Flimmerfüchse gab es vor den Kristallfüchsen. Vermutlich sind sie über ein paar Welten hinweg miteinander verwandt. Apropos über ein paar Welten hinweg - Anna Persephone wird im nächsten Band eine größere Rolle spielen. Und nein, sie wird keine Tür zwischen Amuylett und Lettimur öffnen. Aber es könnte sein, dass sie ihre Heimat wiedersieht ...
Sonntag, 21. Januar 2018
Montag, 15. Januar 2018
Berge, blaue Notizbücher und Sinnsprüche
Nach einer glücklichen Woche des Auf- und Durchatmens in den
tief verschneiten Schweizer Bergen sitze ich nun wieder am Schreibtisch und
schreibe mein blaues Notizbuch voll, das ich seit Band 8.1 benutze, um meine
Gedanken für den Abschluss der Sumpfloch-Saga zu sortieren. Dabei begebe ich
mich weit über die Grenzen Amuyletts und Lettimurs hinaus und mir ist jetzt
schon klar, dass einige Figuren und Handlungen nicht in das Buch hineinpassen
werden. Sie sollen nicht zu kurz kommen, werden aber ihren Platz erst in
späteren Geschichten finden. Im (vorerst) letzten Band geht es ums große Ganze.
Und das ist sehr groß! Wann immer ich mich damit beschäftige, werde ich sehr
aufgeregt. Die wesentlichen Stichwörter in meinem blauen Notizbuch von heute
sind:
„Wege zwischen den Welten“ – „Die wahren Zauberer“ – „It
becomes real“
Was es sonst noch zu berichten gibt: Anne Düe sitzt diese
Woche Tag für Tag im Studio, um für Audible.de „Feuersang und Schattentraum“ einzusprechen.
Drückt ihr die Daumen, dass ihre Stimme durchhält. Sie hat noch Hunderte von
Seiten vor sich (das Buch ist wirklich lang, wenn man es vorlesen muss) und ist
mit Begeisterung dabei. Noch eine Info zu den Hörbüchern: Band 1, 2 und 3 sind
momentan alle per Whispersync-for-Voice zu haben. Das heißt, wer das E-Book
regulär für seinen Kindle gekauft hat, bekommt die ersten drei Hörbucher
zurzeit zum Sonderpreis von jeweils 2,95 EUR.
Und jetzt erzähle ich euch noch, dass die hübschen Schweizer
Holzhäuser in dem Alpendorf, in dem wir waren, mit Sinnsprüchen geschmückt
waren. Einer davon ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Er lautete: „Im Glück nicht stolz, im Leid nicht klein, den Frieden
lieben, den Kampf nicht scheuen.“ An der Umsetzung arbeite ich noch, aber für die Akteure der
Sumpfloch-Saga trifft er auf jeden Fall zu!
PS:
Nein, ich weiß leider noch nicht, wann das Buch fertig sein wird – aber danke,
dass ihr mich immer wieder fragt <3!
Freitag, 29. Dezember 2017
Nixengold und Zeitlosigkeit
Erst einmal kurz und bündig: Das Hörbuch von „Nixengold und
Finsterblau“ ist erschienen! Den Link dorthin findet ihr am Ende des Posts.
Außerdem wollte ich euch erzählen, dass ich in den letzten Tagen einige Leserpost
beantwortet habe (leider noch nicht alle). Auf der Suche nach einer Antwort bin
ich auf ein Zitat von Gerald aus Band 7.1 gestoßen, das nicht nur erklären
könnte, warum uns Gedanken aus einem Buch so seltsam vertraut vorkommen können,
sondern das auch sehr gut zum bevorstehenden Jahreswechsel passt. Denn während
wir die Jahre zählen und scheinbar als Einzelkämpfer durch die Zeit wandern,
übersehen wir doch oft, dass wir alle denselben Ursprung und dieselbe Zukunft
haben und dass womöglich beides, der Ursprung und die Zukunft, zeitlos sind. In
diesem Sinne wünsche ich auch allen ein unendlich glückliches 2018 <3. Und hier
kommt das Zitat von Gerald:
„Manchmal denke
ich, dass Marias Spiegelwelt auf irgendeine Weise mit der Fantasie aller lebenden
Wesen verbunden ist. Und vielleicht vergeht dort, wo die geistigen Bilder
herkommen, keine Zeit. Was wir morgen träumen oder längst verstorbene Menschen
einmal gedacht oder gefühlt haben, existiert dort gleichzeitig. So wäre es
möglich, dass die Bücher in der Spiegelwelt etwas beschreiben und abbilden, das
schon lange vergangen ist oder erst in einer fernen Zukunft geschehen wird.“
Das neue Hörbuch findet ihr hier:
„Mondpapier und Silberschwert“ ist bereits eingesprochen und
vorbestellbar; es erscheint voraussichtlich am 25.1.2018.
Freitag, 22. Dezember 2017
Magikalischer Erzabbau
Schreiben ist ein bisschen wie der Abbau von magikalischem
Erz. Manchmal muss ich nur mit einem Hämmerchen gegen eine Felswand klopfen und
schon fällt mir mehr magisches Geröll entgegen, als ich verarbeiten kann. Und
manchmal schlage ich tagelang auf die Wände ein und sammle mühsam Gramm für
Gramm, bis ich endlich ein paar passable zauberhafte Sätze angesammelt habe. Letzteres
ist zurzeit bei Aschenkindel 2 der Fall: Ich habe jetzt ungefähr ein Viertel
des Buches geschrieben. Die bestehenden Kapitel gefallen mir sehr gut und ich
halte sie für gelungen, aber ich habe jedes einzelne mindestens fünfmal geschrieben,
denn ich musste sehr nach der Geschichte suchen.
Ich weiß längst eine Menge über Claerie, Yspér, die gute
Fee, die Stiefschwestern, Claeries Eltern und Yspérs Zwillingsbruder (und seine
heimliche Liebe), aber die widerspenstige Geschichte setzt sich andauernd hin,
statt zu springen und zu tanzen, und ich muss sie wüst antreiben, damit es vorangeht.
Wenn ich so weitermache, wird die Wintergeschichte irgendwann im Hochsommer
fertig und der letzte Teil der Sumpfloch-Saga bleibt auf der Strecke. Ich habe
daher beschlossen, Aschenkindel 2 einige Monate auf die Seite zu legen, um
herauszufinden, ob ich gerade an der komplett falschen Stelle grabe. Stattdessen
werde ich mich intensiv um den letzten Teil der Sumpfloch-Saga kümmern, der sich weniger
bockig gebärdet und mich hartnäckig ruft, wann immer ich ihm den Rücken zukehre (recht so!).
Montag, 20. November 2017
Schreiben und spazieren
Ich schreibe gerade an zwei Büchern gleichzeitig. Das eine
Buchprojekt beginnt zurzeit so:
„Du schuldest
mir eine Hand!“, sagte Hylda. „Hast du sie dabei?“
Das andere
beginnt so:
In der Bibliothek ist es still, mein Frieden ist perfekt - oder
er wäre es, wenn mich meine gute Fee nicht argwöhnisch dabei beobachten würde,
wie ich auf der Leiter stehe und einen Buchrücken nach dem anderen abstaube. Es
ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihren Mund aufmachen und den Zauber dieses
Winternachmittags zerstören wird.
Welches soll ich
weiterschreiben? Haha, nein, das ist ein Scherz, ich schreibe natürlich an
beiden weiter, wenn es auch gerade nicht ganz so schnell vorangeht, wie ich das
gerne hätte.
Montag, 30. Oktober 2017
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Ein düsteres Märchen
Falls es euch interessiert: Das Buch kommt am 12. Oktober heraus, das E-Book für 4,99 EUR schon am 11. Oktober, wenn ich die Angaben bei Amazon richtig interpretiere. Und das Cover von Alexander Kopainski ist ein Traum (ich liebe dieses grüne Pfauenfedernkleid)!
Nachtrag: Nur das Print-Buch ist so gestaltet wie die abgebildete Seite, das E-Book fällt schlichter aus.
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