Mittwoch, 27. März 2013

Sommer im Schloss

Wie soll man von einem heißen Sommer erzählen, wenn es andauernd schneit? Manchmal fürchte ich, Yu Kon hat sich hierher geschlichen und beglückt uns mit seiner Kälte. Was aber nichts daran ändert, dass der fünfte Band der Sumpfloch-Saga im Sommer beginnt, bei brütender Hitze. Ein bisschen angenehmer – also kühler – geht es in Marias Räumen hinter den Spiegeln zu. Gerald ist in diesen Tagen oft dort, zusammen mit den Mädchen. Wenn ihr euch das Foto genau anseht, könnt ihr einen kleinen Blick in die Spiegelwelt werfen. Nun ja, zumindest soweit es das gegenwärtige Schneegestöber erlaubt …






Freitag, 15. März 2013

Die letzte Tat im Winter




In ein paar Tagen beginnt offiziell der Frühling - auch wenn es gerade gar nicht so aussieht. Als Tschüss-Winter-hallo-Frühling-Angebot gibt es heute und morgen den ersten Teil der Sumpfloch-Saga umsonst (bei Amazon natürlich)!

Montag, 4. März 2013

Raben im Sumpf




Ich möchte an dieser Stelle erzählen, dass eine Neuauflage von  „Rabenschwärze“ erschienen ist, auch wenn nicht alle Sumpfloch-Fans die Rabenschwärze lieben und umgekehrt.

„Rabenschwärze“ richtet sich an ein älteres Publikum – na ja, sagen wir mal, ab fünfzehn, sechzehn Jahren vielleicht – und die Geschichte braucht neugierige und vor allen Dingen geduldige Leser. Denn man steht anfangs vor einem großen Rätsel, ebenso wie Elsa, die Hauptperson der Geschichte. Das Rätsel erschließt sich allmählich (oder auch nie, wenn man ein paar erbosten Rezensenten Glauben schenken möchte) und öffnet den Blick auf eine Vielzahl von Welten und den wunderbaren Raum, der dazwischen liegt.

Die Sumpfloch-Saga und Rabenschwärze sind unterschiedlich geschrieben und fragen auch in unterschiedliche Richtungen. Ich möchte also niemanden dazu überreden, Markus Kammers Buch zu lesen, sondern will nur bei der Gelegenheit erwähnen, dass Halo Summer und Markus Kammer (psssst … Geheimnis!) zwei Gesichter desselben Autors sind.

Was man Markus Kammer wirklich übel nehmen kann, ist, dass er mich die letzten zwei Monate mit seiner Neuauflage ausgebremst hat, sodass das Aufschreiben der Sumpfloch-Saga verlangsamt vor sich geht. Aber der Juli-Termin für Band 5 ist nicht in Gefahr, darum will ich ihm verzeihen. Markus tummelt sich jetzt auch bei Facebook (www.facebook.com/istland) und hat einen eigenen Blog bekommen. Für den Fall, dass es jemanden interessiert:

Donnerstag, 14. Februar 2013

Wie ich zum Schreiben gekommen bin ...




In einem Amazon-Forum wurde ich neulich gefragt, wie ich zum Schreiben gekommen bin (ja, Key, das warst du – liebe Grüße!). Darauf sind mir tausend und gar keine Antwort eingefallen. Ich glaube ja sowieso, dass eine einzige Antwort der Wahrheit oft nicht gerecht wird. Viele Antworten, die sich vielleicht sogar widersprechen, beschreiben die Wirklichkeit unter Umständen genauer. Ich habe jetzt mal aus tausend Antworten drei herausgesucht, die mir nicht ganz sinnlos erscheinen.

Antwort 1:

Ich kann wesentlich besser schreiben als reden. Wer schon das Vergnügen hatte, mehrere Sätze mit mir reden zu müssen, ohne mich besonders gut zu kennen, hat sich vermutlich sehr gelangweilt. Denn mir fällt in Gegenwart anderer Menschen einfach nichts ein. Ich bin dann nervös und meine Gedanken stolpern, stottern und schweigen. Bin ich alleine, fällt mir eine Menge ein. Indem ich es aufschreibe, erzähle ich es dem Rest der Welt, und in Form von Geschichten geht das am allerbesten.

Antwort 2:

Ich war noch ein Kind, als beim Mittagessen über einen Freund meiner Schwester gesprochen wurde. Nennen wir ihn mal Archibald (in Wirklichkeit hieß er natürlich anders). Meine Mutter sagte in besorgtem Tonfall: „Mir scheint, Archibald ist ein Träumer!“ Ich fragte vorsichtig: „Was ist das – ein Träumer?“ Mir wurde erklärt, dass Träumer sich gerne etwas ausdenken. Mit fernen Welten kommen sie gut klar, dafür haben sie Schwierigkeiten mit der Wirklichkeit. „Aus einem Träumer kann aber trotzdem etwas werden!“, versicherte mir meine Mutter schnell, als sie meinen bestürzten Gesichtsausdruck sah. „Was denn?“, fragte ich. „Na ja, Schriftsteller zum Beispiel.“ Aha, dachte ich. Schriftsteller also. Übrigens ist auch aus Archibald etwas geworden: Er wurde Pfarrer.

Antwort 3:

Ich war schon immer eine faule und langsame Leserin. Mit 13 habe ich mir von meinem Taschengeld „Herr der Ringe“ gekauft und niemand hat geglaubt, dass ich das wirklich lese. Auf diese Weise herausgefordert, habe ich es gelesen, Satz für Satz, und das hat ein halbes Jahr gedauert. Das Buch hat mich sehr beeindruckt. So sehr, dass ich am Ende in Tränen ausgebrochen bin und mir geschworen habe, selbst mal so etwas Großartiges zu schreiben (oder es wenigstens zu versuchen). Seit diesem Tag habe ich geübt und sehr viel beschriebenes Papier fand seinen Weg in echte und digitale Papierkörbe. Die eine oder andere Geschichte hat überlebt, aber ich bin immer noch auf dem Weg und habe mein Ziel noch nicht erreicht. Zum Glück, denn sonst wüsste ich ja gar nicht, wo ich als Nächstes hingehen soll.

Das waren drei von vielen Antworten, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Tatsache ist, dass mich meine Schreibübungen durchs Leben getragen haben, durch Schule, Uni und Beruf. Interessant finde ich vor dem Hintergrund, dass es oft die Defizite sind, die einen erkennen lassen, was man gut kann, was man wirklich will und welchen Weg man einschlagen sollte. Insofern sind auch Defizite was Gutes. So, das war jetzt noch das Wort zum Sonntag – Archibald lässt grüßen!

Freitag, 1. Februar 2013

Im 7. Bücherhimmel!

Die Sumpfloch-Saga hat in dem wunderschönen Bücherblog "Im 7. Bücherhimmel" nicht nur fünf Wölkchen, sondern auch den Wolke-7-Stempel erhalten! Darauf bin ich mächtig stolz und sage vielen Dank an Mara, die der Saga nicht nur diesen Stempel verliehen, sondern auch eine wunderbare Rezension zu allen vier Bänden geschrieben hat. Hier ist der Link:

http://imsiebtenbuecherhimmel.blogspot.de/2013/01/rezi-die-sumpflochsaga-1-4-von-halo.html



Kostenlos!


Am Wochenende biete ich den ersten Teil der Sumpfloch-Saga für kurze Zeit kostenlos an, zum ersten Mal, als kleines Geschenk. Ich bin gespannt – vielleicht lassen sich dadurch ein paar neue Freunde nach Amuylett locken? Im Namen der Erdenkinder heiße ich alle Besucher in Sumpfloch herzlich willkommen – viel Spaß beim Lesen!


Donnerstag, 24. Januar 2013

Fragen und Antworten


Es gibt ein paar Fragen, die werde ich häufiger gefragt. Da dachte ich mir, beantworte ich sie doch mal an dieser Stelle, vielleicht interessieren euch die Antworten auch!

Wie viele Bände wird die Sumpfloch-Saga haben?

Im Moment sind acht Bände geplant, es könnten aber auch sieben oder zehn werden. Die Geschichte bestimmt das. Es sieht so aus, als ob die einzelnen Bände immer länger werden, die Personen zahlreicher und das Geschehen komplizierter. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass ich einen elften Band überstehen würde, ohne verrückt zu werden :-) Nein, im Moment sollen es acht sein. Was nicht heißt, dass die Figuren, die ich liebe, nicht irgendwann noch einmal in einem Buch auftauchen, wenn die Saga vorbei ist.


 

Weiß ich schon, wie die Geschichte aufhört?

Ich wusste es schon mehrere Male – doch das Ende will sich nicht festlegen lassen, es nimmt immer wieder eine neue Gestalt an. Das wird es noch häufiger tun. Das Schöne am Schreiben der Sumpfloch-Saga ist: Es bleibt spannend. Es ist, als ob man einen wunderbaren, riesigen Wald betritt (wie zum Beispiel den bösen Wald, der hinter der Festung beginnt) und ihn erkundet, Schritt für Schritt. Ich weiß schon sehr viel über den Wald, so wie Thuna auch schon sehr viel über den bösen Wald weiß, aber ich bin noch nicht an sein Ende gegangen. Wie es auf der anderen Seite aussieht, kann ich mir zwar ungefähr vorstellen, aber genau wissen werde ich es erst, wenn ich dort angekommen bin. Es ist ein Abenteuer, genauso wie die Saga selbst.


 

Lebe ich in Augsburg?

Nein, aber eine meiner Schwestern lebt dort. Es ist die Schwester, die die tollsten Fehler in meinen Büchern entdeckt und der ich sehr dankbar bin, dass sie mich darauf aufmerksam macht, damit ich die Fehler ändern kann. Ich besuche sie bald wieder und am Bahnhof werde ich die Augen aufreißen und schauen, ob ich Gerald irgendwo sehe. Vielleicht kommt er gerade dort vorbei, wenn ich aus dem Zug steige? Aber dann werde ich so tun, als ob ich ihn nicht kenne. Denn ich möchte nicht eines Tages erzählen müssen, wie Gerald in Augsburg Halo Summer begegnet. Das wäre zu merkwürdig!


 
Habt ihr noch mehr Fragen? Dann schickt sie mir oder postet sie!