Freitag, 24. Oktober 2014

Montag, 20. Oktober 2014

Bald ist Tigerzeit!



Meine liebe Schwester hat gelesen und meint, dass ich meine neue Geschichte nach ein paar kleineren Umbauarbeiten auf euch loslassen kann. Ich bin schon ganz nervös und hoffe, dass es spätestens am 28. Oktober so weit sein wird und die Tigerzeit beginnen kann ...

Taim ist blind und fühlt sich von seinem Schicksal verraten. Bis zu dem Tag, an dem er einen Meister trifft, der ihn lehrt, das Leben zu suchen. Schritt für Schritt tastet sich Taim am Abgrund entlang, um den Weg des weißen Tigers zu finden. Er ahnt nicht, wie bedeutsam dieser Weg tatsächlich ist – denn die Spuren, die Taim hinterlässt, werden darüber entscheiden, ob Amuyletts Sterne über die Nacht hinaus leuchten oder für immer erlöschen.

Eine Geschichte über das Leben und den Tod und die Pfade des Glücks, die das eine mit dem anderen verbinden.
(191 Seiten, 2,99 EUR)

Dienstag, 30. September 2014

Meine Lieblingsbücher



Jetzt wurde ich also von Antje Chilla nominiert, zehn Bücher zu posten, die in meinem Leben eine große Rolle gespielt haben. Normalerweise sitze ich Nominierungen schweigend aus, aber diese ist so hübsch, dass ich gerne mitmache (danke, Antje).

Aufgabe ist: Liste zehn Būcher auf, die in deinem Leben eine große Rolle gespielt haben. Sei spontan und grüble nicht stundenlang darüber nach. Die Bücher müssen nicht literarisch bedeutend sein, sondern dich auf irgendeine Weise berührt haben. Wenn du fertig bist, tagge zehn Freunde und die Person, die dich benannt hat, so dass sie deine Liste sehen können.

Hier ist meine Liste:

1. Pu der Bär – A.A. Milne (der Hundert-Morgen-Wald ist eine andere Welt, die es wirklich gibt; für mich jedenfalls)

2. Alice im Wunderland – Lewis Carroll (in den Schatten dieser Geschichte versteckt sich mehr Wahrheit als in den allermeisten Geschichten)

3. Herr der Ringe – J.R.R. Tolkien (nach der Lektüre beschloss ich, Schriftstellerin zu werden; ich war damals 14 Jahre alt)

4. Michael Ende – Die unendliche Geschichte (ich war lesefaul und las hauptsächlich Hanni und Nanni; bis mich dieses Buch lehrte, dass Bücher an fantastische Orte führen können)

5. Ronja Räubertochter – Astrid Lindgren (Astrid Lindgren war eine beeindruckende Frau, die ich sehr verehrt habe; dieses Alterswerk ist ein Wald, in dem ich jahrelang verschwinden konnte)

6. Homeward Bounders – Diana Wynne Jones (stellvertretend für fast alle DWJones-Bücher; sie war mein großes Vorbild, die Magie ihrer Bücher hat mein Schreiben stark beeinflusst)

7. Harry Potter und der Halbblutprinz – Joanne K. Rowling (mein Lieblingspotter)

8. Stolz und Vorurteil – Jane Austen (so wie alle Jane Austen-Bücher; kluge Dialoge, heimliche Liebe, Haltung; was will man mehr?)

9. Sturmhöhe – Emily Bronte (ich konnte nie verstehen, warum Heathcliff und Catherine so schrecklich gemein sind; aber irgendwie hat es mich auch fasziniert)

10. Sandman – Neil Gaiman (am liebsten mochte ich natürlich Death – wer nicht? Mit dem Sandman dagegen wurde ich nie richtig warm; aber die Comics sind grandios und überaus inspirierend)

Hier fehlen jetzt eine Menge Bücher, aber es durften ja nur zehn sein. Ich habe die ausgewählt, die meine Fantasiewelt wahrscheinlich am meisten geprägt haben.

Ich nominiere niemanden – die meisten Leute, die ich kenne, haben ihre Listen schon gepostet oder lehnen Nominierungen ab :-) .

Montag, 29. September 2014

Taim - Der Weg des weißen Tigers

In einem Monat ist es hoffentlich so weit, dass mein neues Buch "Taim - Der Weg des weißen Tigers" erscheint. Taim ist der Junge, der in dieser Geschichte die Hauptrolle spielt. Wie ihr an dem Zitat seht, wird auch Grohann zu Wort kommen. Er ist in diesem Buch ungefähr 1000 Jahre jünger, als ihr ihn kennt, was aber eigentlich keinen Unterschied macht :-) .


Montag, 15. September 2014

Zauberei mal drei



Meine erste Tat nach dem Urlaub ist die Veröffentlichung eines Sammelbandes: Band 1 bis 3 der Sumpfloch-Saga gibt es jetzt in einem Band für 4,99 EUR. Für die meisten von euch ist das natürlich nicht so wahnsinnig interessant, denn ihr habt die Bände ja schon :-)

Meinen Urlaub habe ich in Cornwall verbracht – so wie letztes Jahr. Falls es in unserer Welt Magikalie gibt, dann steckt sie bestimmt in dieser Landschaft im äußersten Westen Englands: Bäume, die über den Straßen zusammenwachsen, Brombeerwildnis über den Steilklippen, grüne Hänge im Nebel und dann wieder türkisblaues Wasser an einsamen Stränden. Wären da nicht die überaus engen Straßen, die mich jedes Mal an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringen, würde ich mich fühlen wie im Paradies ... oder wie in Amuylett.

Nun bin ich wieder hier und schreibe an den letzten Kapiteln von „Die Spur des weißen Tigers“. Außerdem komme ich endlich dazu, meine Post zu beantworten. Falls ihr also auf eine Nachricht von mir wartet – ich arbeite daran!

Mittwoch, 20. August 2014

Es war einmal ...


Im August vor drei Jahren habe ich meinen ersten Roman veröffentlicht – den ersten Band der Sumpfloch-Saga. Ganze elf verkaufte Bücher meldete mir Amazon im September 2011. Im Oktober waren es schon 26! Ich weiß das so genau, weil ich jedes einzelne Buch in eine Liste eingetragen und diese euphorisch studiert habe: 37 mir völlig fremde Menschen hatten in den ersten zwei Monaten freiwillig 99 Cent für mein Buch ausgegeben!

37 Menschen – das hat mir so viel Mut gemacht, dass ich im Oktober 2011 begonnen habe, den zweiten Band der Saga zu schreiben. Er erschien im Dezember und ich weiß noch, wie ich an Weihnachten mit meiner Mutter und meiner Schwester den Verkauf von 49 Büchern an nur einem Tag gefeiert habe. Wir fanden das unglaublich!

Im Januar 2012 erschien die allererste Rezension zur Sumpfloch-Saga auf Amazon: „Mit viel Charme und Humor schreibt Halo Summer an seiner Trilogie.“ Ich war zwar kein Mann und die Sumpfloch-Saga keine Trilogie, aber ich bekam fünf Sterne und darauf war ich stolz. Der Januar war auch der Monat, in dem ich das insgesamt tausendste Buch verkauft habe. 1000 Bücher – was für eine Zahl! Ich habe daraufhin meinen Mann, der Zeitungsredakteur ist, gefragt, ob seine Zeitung nicht über mich berichten möchte. Ich meine – tausend Bücher!!!

Der Kollege meines Mannes hat sich kaputtgelacht. Tausend Bücher? „Wenn sie jetzt hunderttausend verkauft hätte, dann vielleicht.“ Ich habe mir dann ausgerechnet, dass ich noch 41 Jahre warten muss, bis es so weit ist. Heute bin ich drei Jahre älter und weiser und kann das drollig finden. Erstens, weil ich mich sofort wegducke, wenn eine Interviewanfrage im Raum steht. Denn ich weiß inzwischen, dass mich alles, was mit Öffentlichkeit zu tun hat, in unangenehme Aufregung versetzt und fatal vom Schreiben ablenkt. Und zweitens, weil die 41 Jahre sehr schnell vergangen sind.

Sagenhafte 130.000 Bücher durfte ich bis jetzt verkaufen und das hat es mir erlaubt, meine Arbeit als Magazin-Redakteurin nach und nach aufzugeben und mich ganz dem Schreiben zu widmen. Ohne dieses Geschenk an Schreibzeit hätte ich für ein Buch wie „Flüsterland und Zauberzeit“ mehrere Jahre gebraucht – wenn ich das Projekt überhaupt durchgehalten hätte.

Ich darf also schreiben. Nur noch schreiben! Das habe ich natürlich euch zu verdanken, meinen Lesern, und drei Jahre sind irgendwie immer noch zu kurz, um zu realisieren, dass da ein riesengroßer Traum von mir wahr geworden ist. Schon als Kind wollte ich unbedingt Bücher schreiben und wer meinen Blog-Eintrag zu dem Thema gelesen hat, weiß: Ich habe lange, lange geübt.


Mir ist klar, dass die Zukunft ungewiss ist. Aber ich werde alles tun, um die Geschichten, die noch kommen werden, mit der gleichen Liebe und Aufmerksamkeit aus dem Meer der Möglichkeiten zu fischen und in die gedruckte Wirklichkeit zu übertragen wie bisher.  Euer großes Interesse und eure Fantasie sind meine wichtigsten Stützen dabei, ich kann es nicht oft genug sagen :-) . Vielen Dank!

Mittwoch, 6. August 2014

Der weiße Tiger kommt!


Nichts ist sicher, aber die Hälfte des Buches steht und es soll im Oktober oder spätestens November 2014 erscheinen: „Die Spur des weißen Tigers“ spielt in den letzten Jahren des letzten Kinyptischen Reiches und ihr werdet am Rande auf ein paar alte Bekannte treffen, so zum Beispiel auf Elisabeth, Yu Kon oder Grohann. In der Hauptsache geht es aber um einen Jungen, der auf einem schmalen Grat zwischen Leben und Tod balanciert. Und um Buddhismus in seiner magikalischsten Ausprägung :-) .

Die Spur des weißen Tigers (Magikalischer Buddhismus in 10 Lektionen)
230 Seiten

Inhalt:
Ein namenloser Schüler des Weißen Tigers schrieb diese Geschichte auf und trug sie am Tage seines Todes über die Mondbrücke an einen geheimen Ort. Hier ruhte sie im Verborgenen, bis sie vor wenigen Jahren von einem Gespenst gefunden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Es ist die einzige Überlieferung, die es von der Lehre des Weißen Tigers gibt. In zehn Lektionen führt sie in den magikalischen Buddhismus ein und gewährt Einblick in das geheimnisvolle Leben eines Jungen, dessen Wirken für das Schicksal von Amuylett von größter Bedeutung war. Ohne ihn wären die Geschehnisse, die in der „Sumpfloch-Saga“ erzählt werden, nicht möglich gewesen.