Freitag, 5. April 2013

Kindle, du Zauberding




Was bedeutet eigentlich „Kindle“? Das habe ich mich schon gefragt, bevor ich bei Amazon Bücher veröffentlich habe, und ich stieß auf die Übersetzungen „entfachen, anzünden, entflammen“.

Das hat sehr gut zu meiner Vorstellung gepasst, was Bücher mit Menschen machen sollten – nämlich etwas in ihnen zum Leben erwecken, in ihrem Geist flackernde Bilder und Ideen hervorrufen, eine Glut entfachen, ein Feuer in Gang bringen. Ein Feuer, das einen wieder staunen lässt angesichts der bunten Welt, durch die wir jeden Tag spazieren und die wir, wenn wir müde oder uninspiriert sind, für alltäglich oder gar langweilig halten.

Es erschien mir nur zu einleuchtend, meine Geschichten in die Obhut dieses Kindles zu geben, in der Hoffnung, dass der Funke überspringt. Was er auch getan hat, wunderbarerweise. Ich bin Amazon wirklich extrem dankbar für ihren Buchstaben-Anzünder und das dazugehörige Kindle-Publishing-Programm, das immer noch das einzige Programm ist, das Indie-Autoren sehr große Chancen einräumt, indem es dafür sorgt, dass wir von lesehungrigen Freunden gefunden werden. Hoffentlich bleiben uns diese Chancen noch lange erhalten!

Und denkt hier gerade jemand, Amazon sei kein Wohltätigkeitsverein oder Förderer von vernachlässigten Talenten aus Nächstenliebe? Ja, stimmt, sie wollen Geld verdienen. Aber unbestritten ist, dass der Kindle meine Bücher zum Leben erweckt hat – ein Wunder, über das ich jeden Tag immer wieder staune. Für mich ist der Kindle ein Zauberding. Vielen Dank, Amazon, für eure verblüffende, rebellische und eindeutig magikalische Zündel-Apparatur!

Mittwoch, 27. März 2013

Sommer im Schloss

Wie soll man von einem heißen Sommer erzählen, wenn es andauernd schneit? Manchmal fürchte ich, Yu Kon hat sich hierher geschlichen und beglückt uns mit seiner Kälte. Was aber nichts daran ändert, dass der fünfte Band der Sumpfloch-Saga im Sommer beginnt, bei brütender Hitze. Ein bisschen angenehmer – also kühler – geht es in Marias Räumen hinter den Spiegeln zu. Gerald ist in diesen Tagen oft dort, zusammen mit den Mädchen. Wenn ihr euch das Foto genau anseht, könnt ihr einen kleinen Blick in die Spiegelwelt werfen. Nun ja, zumindest soweit es das gegenwärtige Schneegestöber erlaubt …






Freitag, 15. März 2013

Die letzte Tat im Winter




In ein paar Tagen beginnt offiziell der Frühling - auch wenn es gerade gar nicht so aussieht. Als Tschüss-Winter-hallo-Frühling-Angebot gibt es heute und morgen den ersten Teil der Sumpfloch-Saga umsonst (bei Amazon natürlich)!

Montag, 4. März 2013

Raben im Sumpf




Ich möchte an dieser Stelle erzählen, dass eine Neuauflage von  „Rabenschwärze“ erschienen ist, auch wenn nicht alle Sumpfloch-Fans die Rabenschwärze lieben und umgekehrt.

„Rabenschwärze“ richtet sich an ein älteres Publikum – na ja, sagen wir mal, ab fünfzehn, sechzehn Jahren vielleicht – und die Geschichte braucht neugierige und vor allen Dingen geduldige Leser. Denn man steht anfangs vor einem großen Rätsel, ebenso wie Elsa, die Hauptperson der Geschichte. Das Rätsel erschließt sich allmählich (oder auch nie, wenn man ein paar erbosten Rezensenten Glauben schenken möchte) und öffnet den Blick auf eine Vielzahl von Welten und den wunderbaren Raum, der dazwischen liegt.

Die Sumpfloch-Saga und Rabenschwärze sind unterschiedlich geschrieben und fragen auch in unterschiedliche Richtungen. Ich möchte also niemanden dazu überreden, Markus Kammers Buch zu lesen, sondern will nur bei der Gelegenheit erwähnen, dass Halo Summer und Markus Kammer (psssst … Geheimnis!) zwei Gesichter desselben Autors sind.

Was man Markus Kammer wirklich übel nehmen kann, ist, dass er mich die letzten zwei Monate mit seiner Neuauflage ausgebremst hat, sodass das Aufschreiben der Sumpfloch-Saga verlangsamt vor sich geht. Aber der Juli-Termin für Band 5 ist nicht in Gefahr, darum will ich ihm verzeihen. Markus tummelt sich jetzt auch bei Facebook (www.facebook.com/istland) und hat einen eigenen Blog bekommen. Für den Fall, dass es jemanden interessiert:

Donnerstag, 14. Februar 2013

Wie ich zum Schreiben gekommen bin ...




In einem Amazon-Forum wurde ich neulich gefragt, wie ich zum Schreiben gekommen bin (ja, Key, das warst du – liebe Grüße!). Darauf sind mir tausend und gar keine Antwort eingefallen. Ich glaube ja sowieso, dass eine einzige Antwort der Wahrheit oft nicht gerecht wird. Viele Antworten, die sich vielleicht sogar widersprechen, beschreiben die Wirklichkeit unter Umständen genauer. Ich habe jetzt mal aus tausend Antworten drei herausgesucht, die mir nicht ganz sinnlos erscheinen.

Antwort 1:

Ich kann wesentlich besser schreiben als reden. Wer schon das Vergnügen hatte, mehrere Sätze mit mir reden zu müssen, ohne mich besonders gut zu kennen, hat sich vermutlich sehr gelangweilt. Denn mir fällt in Gegenwart anderer Menschen einfach nichts ein. Ich bin dann nervös und meine Gedanken stolpern, stottern und schweigen. Bin ich alleine, fällt mir eine Menge ein. Indem ich es aufschreibe, erzähle ich es dem Rest der Welt, und in Form von Geschichten geht das am allerbesten.

Antwort 2:

Ich war noch ein Kind, als beim Mittagessen über einen Freund meiner Schwester gesprochen wurde. Nennen wir ihn mal Archibald (in Wirklichkeit hieß er natürlich anders). Meine Mutter sagte in besorgtem Tonfall: „Mir scheint, Archibald ist ein Träumer!“ Ich fragte vorsichtig: „Was ist das – ein Träumer?“ Mir wurde erklärt, dass Träumer sich gerne etwas ausdenken. Mit fernen Welten kommen sie gut klar, dafür haben sie Schwierigkeiten mit der Wirklichkeit. „Aus einem Träumer kann aber trotzdem etwas werden!“, versicherte mir meine Mutter schnell, als sie meinen bestürzten Gesichtsausdruck sah. „Was denn?“, fragte ich. „Na ja, Schriftsteller zum Beispiel.“ Aha, dachte ich. Schriftsteller also. Übrigens ist auch aus Archibald etwas geworden: Er wurde Pfarrer.

Antwort 3:

Ich war schon immer eine faule und langsame Leserin. Mit 13 habe ich mir von meinem Taschengeld „Herr der Ringe“ gekauft und niemand hat geglaubt, dass ich das wirklich lese. Auf diese Weise herausgefordert, habe ich es gelesen, Satz für Satz, und das hat ein halbes Jahr gedauert. Das Buch hat mich sehr beeindruckt. So sehr, dass ich am Ende in Tränen ausgebrochen bin und mir geschworen habe, selbst mal so etwas Großartiges zu schreiben (oder es wenigstens zu versuchen). Seit diesem Tag habe ich geübt und sehr viel beschriebenes Papier fand seinen Weg in echte und digitale Papierkörbe. Die eine oder andere Geschichte hat überlebt, aber ich bin immer noch auf dem Weg und habe mein Ziel noch nicht erreicht. Zum Glück, denn sonst wüsste ich ja gar nicht, wo ich als Nächstes hingehen soll.

Das waren drei von vielen Antworten, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Tatsache ist, dass mich meine Schreibübungen durchs Leben getragen haben, durch Schule, Uni und Beruf. Interessant finde ich vor dem Hintergrund, dass es oft die Defizite sind, die einen erkennen lassen, was man gut kann, was man wirklich will und welchen Weg man einschlagen sollte. Insofern sind auch Defizite was Gutes. So, das war jetzt noch das Wort zum Sonntag – Archibald lässt grüßen!

Freitag, 1. Februar 2013

Im 7. Bücherhimmel!

Die Sumpfloch-Saga hat in dem wunderschönen Bücherblog "Im 7. Bücherhimmel" nicht nur fünf Wölkchen, sondern auch den Wolke-7-Stempel erhalten! Darauf bin ich mächtig stolz und sage vielen Dank an Mara, die der Saga nicht nur diesen Stempel verliehen, sondern auch eine wunderbare Rezension zu allen vier Bänden geschrieben hat. Hier ist der Link:

http://imsiebtenbuecherhimmel.blogspot.de/2013/01/rezi-die-sumpflochsaga-1-4-von-halo.html



Kostenlos!


Am Wochenende biete ich den ersten Teil der Sumpfloch-Saga für kurze Zeit kostenlos an, zum ersten Mal, als kleines Geschenk. Ich bin gespannt – vielleicht lassen sich dadurch ein paar neue Freunde nach Amuylett locken? Im Namen der Erdenkinder heiße ich alle Besucher in Sumpfloch herzlich willkommen – viel Spaß beim Lesen!